Ray begriff, dass die Abfälle der Industrie im erheblichen Maße der Umwelt schadeten und die Emissionen, die während der Produktion frei gesetzt wurden, die globale Erwärmung förderten und beschleunigten. Sein Fazit: so dürfe und könne nicht weitergemacht werden - denn irgenwann würde die Umwelt und die Gesellschaft erheblichen Schaden davontragen.

Von diesem Tag an revolutionierte Ray’s Erkenntnis das Geschäftsmodel von Interface von Grund auf und charakterisiert, bis heute, das Handeln und Wirtschaften des Unternehmens.
Unsere Mission ist es, das erste vollkommen nachhaltige Unternehmen zu werden – ohne eine negative Spur zu hinterlassen. Wir nennen dieses Bestreben „Mission Zero“ und unser Ziel ist es, diese Mission bis zum Jahr 2020 realisiert zu haben.

Wir wollen in allen Bereichen: Mensch, Prozesse und Produkte im Gleichgewicht sein und keine negativen Einflüsse nehmen. Aber das alleine reicht uns nicht. Wir gehen noch einen Schritt weiter. Unser Ziel ist es, vollkommen nachhaltig zu werden und wir wollen mehr zurückgeben, als wir der Umwelt und der Gesellschaft nehmen.
Diese Mission ist eine große Herausforderung, die den vollen Zuspruch und die Mitarbeit der gesamten Interface-Belegschaft braucht. Es geht darum, Talente zu fördern und Innovative Ideen voranzutreiben. Jede Person, die bei Interface arbeitet, stellt sich dieser Herausforderung und trägt ihren Teil dazu bei, Mission Zero zu erreichen. Im Grunde genommen haben unsere Mitarbeiter zwei Vorgesetzte – die Personen, an die sie berichten und unseren Planeten Erde.

Wir schulen unsere Mitarbeiter und bieten verschiedene Incentives an, um die Fortschritte im Rahmen unserer Mission Zero zu honorieren. Die persönlichen Weiterentwicklungsziele unseres Management-Teams und der Geschäftsleitung sind ebenfalls an die Mission Zero gebunden.

Interface-Firmengründer und Präsident, Ray Anderson, bezeichnete einst Sustainability (Nachhaltigkeit) als ein hartes Stück Arbeit: "Es ist ein Berg höher als der Mount Everest". Mit dieser Aussage im Hinterkopf werden wir unseren Weg beschreiten und den „Berg der Nachhaltigkeit“ mit Hilfe des 7-Punkte-Plans zur Nachhaltigkeit bezwingen.